Diese Leidenschaft ist zum Teil eine "Familienkrankheit". Mein Großvater hat mit seiner Nachkriegs-Rolleiflex (immer noch im Familienbesitz!) die ersten Bilder in unserer schönen, fränkischen Heimat für die Lokalpresse geschossen. Und jede Filmtechnik im Laufe der Jahre durchprobiert, die man sich zu Wirtschaftswunderzeiten leisten konnte. Ausgemusterte Apparate habe teilweise ich erhalten: von der "LOMO Compact Automat" zur gutbestückten Analog-Spiegelreflex-Foto-Ausrüstung, von Super 8 über Hi8 zu vhs-c, vhs und schließlich der 3CCD-Digitalfilmtechnik sind so im Laufe von drei Generationen - auch mein Vater ist recht interessiert - tausende von D-Mark und Euro in die Konservierung des Augenblicks geflossen. Während meiner Freelancer-Tätigkeit für den "report" und "Die Kitzinger" wurde mir neben der theoretischen Ausbildung durch einige Fachbücher auch in der Praxis beigebracht, was beim Fotografieren zu beachten ist. In der Berufschulzeit wurde dann alles nochmal von vorne gestrickt: Ausleuchten, richtig positionieren, abdrücken, entwickeln (jaja, Film entwickeln!), scannen, Bildbearbeitung und -montage, richtige Positionierung im Layout. Und im Betrieb der Druckerei Hart in Volkach habe ich sogar noch die gute, alte Repro-Kamera "in Action" erlebt.
Aus diesen Erfahrungen konnte ich zwei Lehren ziehen: 1.) ein hauptberuflicher Fotograf macht die besten Bilder 2.) der kann aber nicht jede Gelegenheit mitbekommen!
Wir haben einen Fotoraum, der sehr gut für Produktfotografie geeignet ist, und eine mobile Ausrüstung, die vor Ort bei interessanten Projekten eingesetzt werden kann. Hier nur einige Snapshots - die Ausrüstung ist eher dazu da, gut zu fotografieren, nicht, um gut fotografiert zu werden :-)